Herzlich Willkommen bei der SG Hocheifel!

 

Saisonfazit der SG Hocheifel

 

Es ist vermutlich keine Übertreibung, wenn man feststellt, dass die vergangene Saison für die SGH eine der schwierigsten der jüngeren Vereinsgeschichte darstellte. Mit einem tollen Pokalerfolg im Mai 2017 verabschiedete sich mit Mario Etteldorf jener Trainer, welcher die Mannschaft über mehrere Jahre hinweg erfolgreich geformt und weiterentwickelt hatte. In seine Fußstapfen trat zu Beginn der vergangenen Spielzeit Tobias Weiler, der zwar als Spieler bereits über eine enorme Erfahrung verfügte, für den die Position des Spielertrainers jedoch vollkommenes Neuland war. Hinzu kam, dass sich in der vergangenen Sommerpause auch im Spielerkader ein enormer personeller Umbruch vollzog, denn nahezu alle „altgedienten“ Akteure beendeten ihr aktives und regelmäßiges Engagement im Seniorenbereich oder standen lediglich noch „auf Abruf“ zur Verfügung (Sebastian Lauermann, Christoph Schumacher, Richard Schäfer, Daniel Gördes, Frank Wiese). Zudem wechselten mit Kevin Pung, Michael Lußem und Tom Wolff weitere wichtige Spieler zu anderen Vereinen, sodass der sich der SGH- Kader im Vergleich zu den Vorsaisons stark verändert, vor allem aber deutlich verjüngt präsentierte. Aufgrund der Vielzahl der Abgänge war auch die Kadergröße vergleichsweise klein.

Diese personellen Voraussetzungen führten im Vorfeld der abgelaufenen Spielzeit dazu, dass sich nicht wenige Beobachter fragten, ob die so deutlich verjüngte Mannschaft überhaupt in der Lage sei, in der Kreisliga A bestehen zu können. Diese Zweifel wurden spätestens dann lauter, als die Weiler-Schützlinge als amtierender Pokalsieger in der ersten Runde des Kreispokals verdient beim B-Ligisten SV Maifeld ausschieden. Doch schon in den ersten Saisonspielen sollte sich zeigen, dass die Kombinierten vom Nürburgring sehr wohl über genügend Qualität und Erfahrung verfügten, um gegen die Konkurrenz in der Meisterschaft Punkte zu sammeln. So gelang es dem Team vor allem in der Hinrunde, mit einer durchaus überraschenden Konstanz gegen jene Teams zu gewinnen, die man hinter sich lassen musste, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Zudem konnten vereinzelt auch Ausrufezeichen gegen auf dem Papier deutlich favorisierte Mannschaften gesetzt werden, wie etwa in der Hinrunde bei den Heimsiegen gegen den SV Oberzissen, den späteren Pokalsieger FC Plaidt oder in der Rückrunde gegen die Sportfreunde Miesenheim. Gleichzeitig verzeichnete die SGH über die gesamte Saison gesehen deutlich mehr Niederlagen als noch in der Vorsaison und musste vor allem wesentlich mehr Gegentore hinnehmen, sodass die SGH die Saison letztlich im gesicherten Mittelfeld auf dem 9.Tabellenrang mit insgesamt 36 Punkten beendete. Nichts desto trotz ist aufgrund der genannten Ausgangsbedingungen der Umstand durchaus bemerkenswert, dass sich die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt der Saison im Abstiegskampf befand. Äußerst positiv zu bewerten ist zudem, dass sich die SGH keine wirkliche Negativserie erlaubte. So verlor die Mannschaft nie mehr als zwei Spiele in Folge. Spielertrainer Tobias Weiler zieht nach seiner Premierensaison folgendes Fazit:

„Die Vorzeichen vor der Saison waren aufgrund des personellen Umbruchs nicht ganz so einfach. Wir sind mit einer sehr jungen Mannschaft und zudem einem kleinen Kader in die Saison gegangen und dafür haben wir aus meiner Sicht durchaus eine sehr solide Saison gespielt. Natürlich gibt es einige Dinge, die in der vergangenen Saison nicht wirklich rund liefen und an denen wir entsprechend arbeiten müssen. Hier ist vor allem unser Defensivverhalten zu nennen, denn wir haben auch aufgrund unserer Unerfahrenheit zu viele einfache Gegentore kassiert. Aber insgesamt haben wir eine junge und homogene Truppe zusammen, die fußballerisch stark ist. Wenn man bedenkt, dass Spieler wie Luca Dederichs, Simon Schmitz oder Christian Baur (alle 23 Jahre alt) schon zu den „Erfahrenen“ in der Mannschaft zählen, dann lässt sich durchaus behaupten, dass wir für die Zukunft recht gut aufgestellt sind. Zudem werden wir uns im Sommer definitiv nochmal verstärken und zum Start der Vorbereitung Ende Juni einige Neuzugänge präsentieren können. In der vergangenen Saison haben wir sehr viel dazugelernt, allen voran ich selbst in meiner neuen Position. Nun wird es in der kommenden Saison darum gehen, den nächsten Schritt zu machen. Dafür müssen natürlich die Einstellung und die Trainingsbeteiligung stimmen. Wenn uns das gelingt und wir darüber hinaus von größeren Verletzungen verschont bleiben, können wir durchaus selbstbewusst angreifen und versuchen, die Tabellenposition aus der letzten Saison zu verbessern.“







 


Trauer um Sascha Werner

Zu unserer größten Bestürzung hat uns am vergangenen Freitag die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres Betreuers und Vorstandsmitgliedes Sascha Werner erreicht. Sascha gehörte seit der Gründungszeit der SG zum aktiven Trainer- und Betreuerstab und war seit einigen Jahren auch in der Jugendarbeit unseres Verein tätig. Mit ihm verlieren wir ein überaus engagiertes und treues Vereinsmitglied und einen engen Begleiter unserer Mannschaft, der viel zu früh im Alter von nur 44 Jahren von uns gegangen ist.
Wir wünschen allen Angehörigen Saschas viel Kraft für die Zukunft, und wir werden die Erinnerung an ihn in Ehren halten.
Die Bilder zum Pokalsieg!


Die SGH holt sich den Kreispokal!

SG Hocheifel holt sich den Pokal!

 

In einem denkwürdigen und nervenaufreibenden Finale hat sich die SG Hocheifel mit 4:2 nach Verlängerung gegen die SG Westum durchgesetzt sich dadurch den Kreispokal der A-/B-Ligisten gesichert. Der Pokalerfolg ist gleichzeitig der krönende Abschluss für Trainer Mario Etteldorf, der den Verein nach fünf tollen Jahren verlässt.

Auf dem Sportplatz in Gönnersdorf war der SGH vor etwa 400 Zuschauern von der ersten Minute an anzumerken, dass sie bis in die Haarspitzen motiviert ist. So agierte das Team enorm konzentriert und zielstrebig, wobei es die eigene Nervosität sehr schnell ablegen konnte. Nur 10 Minuten dauerte es, bis Niklas Pauly das 1:0 für seine Farben erzielte, nachdem er hervorragend von Luca Dederichs in Szene gesetzt wurde. Die gleiche Kombination sorgte fünf Minuten später sogar für den zweiten Treffer der SGH: wieder spielte Dederichs einen tollen Pass auf Pauly, der erneut die Nerven behielt und auf 2:0 erhöhte. Doch der Jubel über dieses Tor verstummte nur zwei Minuten später, als die SG Westum zum Anschlusstreffer kam. Nach einer Flanke von der rechten Seite hatte ein Westumer Angreifer keine große Mühe, den Ball aus kürzester Distanz über die Torlinie zu drücken. Das Spiel beruhigte sich in der Folgezeit etwas, ohne jedoch an Spannung und Intensität zu verlieren. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte war die Partie sehr ausgeglichen, wobei die SGH aus dem Spiel herauss mehr Torgefahr kreieren konnte, die SG Westum dagegen vor allem nach Standardsituationen brandgefährlich war. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Lukas Knelke noch eine große Einschussmöglichkeit, sein Versuch wurde vom stark reagierenden Westumer Keeper jedoch vereitelt.

Auch nach dem Wiederanpfiff bot sich den Fans beider Mannschaften ein ähnliches Bild wie vor der Pause: die SGH hatte etwas mehr Ballbesitz und zog ihr gewohntes Kombinationsspiel auf, während sich die SG Westum zwar etwas defensiver organisierte, dabei jedoch keineswegs passiv war. Ein dritter Treffer gelang den Etteldorf-Schützlingen jedoch zunächst nicht und so blieb es bei dem knappen Zwischenstand. Ab der 70. Minute erhöhte die SG Westum den Druck dann merklich, sodass sich die Kombinierten vom Nürburgring immer stärker in die Defensive zurückgedrängt sahen. Nahezu im Minutentakt flogen in der letzten Viertelstunde lange Bälle auf das Tor von Michael Lußem, der sich in dieser Phase als der gewohnt sichere Rückhalt präsentierte und viele Bälle gekonnt abfing. Auch die SGH-Abwehr, in der die starken Sebastian Lauermann und Tobias Weiler die Innenverteidigung bildeten, stemmte sich mit allen Mitteln gegen ein weiteres Gegentor.

Auf der anderen Seite bot sich der SGH natürlich zunehmend Raum für Kontermöglichkeiten. Der eingewechselte Tom Wolff hätte in der 73. Minute mit seiner ersten Aktion im Spiel sofort für das 3:1 sorgen können, sein Schuss aus kurzer Distanz flog aber wenige Zentimeter am rechten Torpfosten vorbei. Obwohl die Mannschaft von Mario Etteldorf leidenschaftlich kämpfte, wurde die Schlussoffensive der Westumer in der 90. Spielminute doch noch belohnt: ein langer Ball erreichte einen mit aufgerückten Westumer Akteur, der sich im Strafraum stark behauptete und das Leder unhaltbar in den linken Torwinkel jagte. Durch den späten Ausgleichstreffer ging es dann in die Verlängerung, für die Etteldorf seine Schützlinge trotz des bitteren Gegentores nochmals hervorragend motivierte. Schon bald zeigte sich, dass die SGH die größeren Kraftreserven aufbringen konnte, denn sie war in der Verlängerung die eindeutig bessere Mannschaft. Dennoch gelang es dem Team in der ersten Hälfte nicht, die Dominanz in ein Tor umzumünzen. Mit der ersten Aktion nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte der Verlängerung änderte sich dies jedoch: Kevin Pung, der trotz Trainingsrückstandes eine herausragende Leistung zeigte, bediente Wolff mit einem tollen Pass, den dieser mit einem Lupfer verwertete und die viel umjubelte 3:2- Führung in der 108. Minute erzielte. Nach dem Tor entwickelte sich sofort ein ähnliches Spiel wie in der Schlussphase der regulären Spielzeit: die SG Westum warf bedingungslos alles nach vorne, wobei die SGH-Defensive diesmal Stand hielt. Auf der Gegenseite hatte die SGH riesige Kontergelegenheiten: zunächst verpassten in der 113. Minute Pung, Wolff und Knelke die Entscheidung, ehe der eigentlich für die Defensive eingewechselte Christian Baur in der 118. Spielminute plötzlich vor dem verwaisten Tor auftauchte, im entscheidenden Moment jedoch das Gleichgewicht verlor und den Ball so verzog. Daher musste die SGH bis zur 120. Minute zittern, ehe Knelke auf Vorarbeit von Wolff frei vor dem Tor auftauchte, den gegnerischen Schlussmann umkurvte und den Titelgewinn mit dem 4:2 endgültig besiegelte. Nach dem Treffer pfiff der Schiedsrichter das Spiel sofort ab und es brachen alle Dämme: Ersatzspieler, Trainer und sogar einige Fans stürmten aufs Spielfeld und bildeten eine große Jubeltraube mit den Spielern. Der Titelgewinn wurde zunächst in Gönnersdorf, dann im Mannschaftsbus und später in Adenau gebührend gefeiert.

Insgesamt hat sich die SGH den Gewinn des Pokals durch eine hochkonzentrierte und leidenschaftliche Vorstellung im Finale vollends verdient. Gegen einen starken Gegner, der ebenfalls alles in diese Partie hineingeworfen hatte, konnte das Team von Mario Etteldorf seine Stärken abrufen und die letzten Kraftreserven mobilisieren. Besonders erfreulich ist der Titelgewinn natürlich vor allem deshalb, weil er den perfekten Abschluss für den scheidenden Trainer darstellt. Auch Michael Lußem und Kevin Pung, die den Verein sicher verlassen werden, konnten sich mit einem Titelgewinn verabschieden. Die gesamte Mannschaft bedankt sich bei allen Fans, die das Team mit nach Gönnersdorf begleiteten und für eine tolle Stimmung sorgten.

 

Torfolge:

1:0 Pauly (10.)

2:0 Pauly (15.)

2:1 (17.)

2:2 (90.)

3:2 Wolff (108.)

4:2 Knelke (120.)

 

Für die SG Hocheifel spielten:

Lußem- Nguyen, Lauermann, Weiler, Hoffmann- Dederichs (Gördes/86.), Pung, Schumacher, Hertel (Baur/78.), Knelke- Pauly (Wolff/70.)





 

Und wir haben den Pokal ...

Der Pott ist wieder da, wo er hin gehört!
Der Pott ist wieder "zu Hause".
Bei der 13. Turnierteilnahme seit dem Zusammenschluss zur SG Hocheifel, hat zum 11. Mal eine
Mannschaft der SG den Wanderpokal der Verbandsgemeinde Adenau gewonnen.
Mit 5 Siegen und einem beeindruckenden Torverhältnis von 32:2 Toren konnte die schmerzliche
Niederlage gegen die SG Ahrtal aus dem Vorjahr in souveräner Manier wett gemacht werden.
Bester Torschütze war Tom Wolff mit 9 Treffern. Aber auch alle anderen eingesetzten Feldspieler
konnten jeweils mindestens einen Treffer erzielen.


 



Neue Trikots für die SG Hocheifel!

 
Die SG Hocheifel bedankt sehr herzlich sich bei der Firma Nett Stahl-und Metallbau GmbH aus Meuspath für die großzügige Finanzierung neuer Trikots!

obere Reihe v.l.n.r.: Kevin Pung, Richard Schäfer, Anh Nguyen, Daniel Gördes, Lukas Knelke, Luca Dederichs, Niklas Pauly, Frank Wiese
mittlere Reihe: Trainer Mario Etteldorf, Torwarttrainer Christian Frantz, Sebastian Lauermann, Tobias Weiler, Tom Wolff, Christian Baur, Moritz Hoffmann, Victor Stenz, Betreuer Sascha Werner, Physiotherapeutin Marion Rohen, Betreuer Hermann Retterath
untere Reihe: Christoph Schumacher, Michael Lußem, Fabian Merten, Kevin Scholz, Simon Schmitz